Spargel mit Schweinemedaillons

Heute habe ich wieder den Kochlöffel geschwungen. 

Spargel mit neuen Kartoffeln, mit Schweinemedaillons und Kräuterchampignons. 

Spargel dünsten, Kartoffeln kochen. Soweit Standard. 

Das Fleisch anbraten und dazu ein paar Zwiebeln anschwitzen. 

Die Pilze habe ich in ordentlich viel Kräuterbutter erhitzt und die Zwiebeln dazu gegeben. 

Das ganze dann mit Sauce Hollandaise abgerundet. 

Super einfach, super lecker. Mahlzeit. 

Ran an den Herd

Früher hab ich mehr gekocht. Als meine Frau und ich frisch zusammen waren, war ich dafür zuständig, dass was ordentliches auf den Tisch kam. 

Mit dem ersten Kind hat sich das irgendwie geändert. Plötzlich lebten wir ein sehr klassisches Rollenbild. Das war natürlich recht bequem für mich. 

Nun ist Kind 3 kürzlich geboren und meine Frau kann und darf daher nichts bis gar nichts machen. Also koche ich wieder. Und was soll ich sagen? Es bringt mir wieder Spaß. 

Die Vorbereitung, die Zutaten auswählen, schneiden, putzen, das hat etwas meditatives und etwas herstellen schafft mir eine gewisse Befriedigung. 

Zumindest für meine Mini-Elternzeit wird der Herd also wieder meiner sein. Danach wirds schwierig, wenn man nicht vor 19:00 Uhr nach Hause kommt. Aber zumindest am Wochenende werde ich nun für regelmäßige Updates in dieser Rubrik sorgen. 

Los ging’s heute mit einer HackReisPfanne mit braunen Champignons und Paprika. 

Burgertour – zweite Chance für die Brooklyn Burger Bar

Kürzlich bin ich wieder in der Brooklyn Burger Bar gewesen. Mein erster Besuch ist schon ein wenig länger her. Damals bin ich nicht besonders begeistert gewesen. Handwerklich nicht besonders gut, Preise dafür sehr ambitioniert. Nun gut, jeder verdient eine zweite Chance. 

Wir kehrten zu zweit ein. Es war ein Dienstag, dennoch war der Laden voll, besonders draußen. Wir fanden erst mal ein Plätzchen auf einer Bank und orderten Drinks. Unsere sehr freundliche Bedienung versprach uns, schnell einen freien Tisch zu finden, also bestellen wir auch schon mal die Burger. Ein mal Cheeseburger mit normalen Fries. Und einmal einen Tijuana Burger mit Süßkartoffel fritten. Da war es kurz nach 8. 

Um kurz nach 9 fragten wir mal nach, wo denn das Essen bleibe. Antwort: parallel mit uns habe auch eine Gruppe bestellt. Aber die Burger waren bald in der Mache. Waaas, die lagen noch nicht mal auf dem Grill? Dazu muss man sagen, dass der Tisch neben uns später gekommen ist, aber bereits am Essen war. Man hätte uns also schlicht vergessen. Aber was soll die dämliche Ausrede, dass viel los sei? Wenn die Küche mit 50 Burgern überfordert ist, holt euch Nachhilfe beim burgerlich neben an oder sucht euch einen Job, von dem ihr mehr versteht. 

Unsere glänzende Laune war weg, als um halb 10 endlich zwei Burger vor uns standen. Geordert Medium. Aber was mir da vorgesetzt wurde, war roh! Die Pommes waren labberig. Das Essen war absolut scheisse!!! Darauf höflich angesprochen bot man an, den Burger noch mal auf den Grill zu legen. Ich lehne dankend ab, ich wollte nur noch weg. Mittlerweile wars 22:00 und meine Laune war bei Minusgraden angekommen. 

Der Tijuana Burger war zwar Medium, schmeckte aber nach nix. Und auch die Süßkartoffel Fritten waren labberig. 

Den rohen Cheesburger mussten wir zwar nicht bezahlen und es gab als Versuch der Wiedergutmachung ein Dessert aufs Haus. Aber sorry BBB, verkackt. Auf Lebenszeit. Hip tun reicht nicht. Dann und wann muss man auch mal abliefern. 

Burgertour – Thämer’s Burger im Thämer’s

Still ist geworden um die Burgertour. Einerseits, weil wir die Jungs lange nicht mehr versammeln konnten. Einer studiert montags und mittwochs, der andere dienstags und donnerstags. Andere gucken nicht auf ihr Handy und antworten mal Tage später auf Anfragen. Einige antworten nie, ihr kennt das. Andererseits flasht das Thema Burger auch nicht mehr so richtig. Zumindest mich nicht.

Ich habe jetzt irgend alles schon mal geschmeckt und der Hype kann jetzt bitte auch gerne wieder gehen. Trotz Blauschimmel und in Ahornsirup gerösteten Bacon lande ich immer wieder bei den Klassikern. Ich bin an einem Punkt, wo der Burger einfach nur satt und glücklich machen soll. Ohne das ganze Brimborium drumherum. Ich brauche keinen, der mir 5 mal erzählt, wie supidupi hausgemacht alles bei ihm ist (BEVOR ich bestellt habe) oder wie total ökologisch seine Limo ist. Aber heute, ja heute hatte ich mal wieder ein Highlight zwischen zwei Brötchenhälften vor mir liegen.

Derzeit mache ich eine kulinarische Abschiedstour über den Großneumarkt, da es mich beruflich in die City Nord zieht. Und heute stand das Thämer’s auf meiner Liste. Eine uriges und uraltes Gasthaus, einfach saugemütlich und sehr entspannt. Bislang habe ich dort immer das Schnitzel bestellt. Heute habe ich mich mal am Burger versucht. Und das hätte ich mal längst tun sollen.

IMG_8443Optisch vollkommen OK, wie gesagt, das Thema Burger langweilt mich mittlerweile. Geschmacklich hingegen der Hammer. Krosser Bacon, knackiger Salat, ein auf den Punkt geröstetes Bun, eine top Sauce, eine Scheibe Gouda – nothing fancy, aber alles richtig gemacht. Und das das Patty! Ein Traum. Aussen knusprig, innen ein kleines Stück über medium. Herrlich. Ich muss ja sagen, dieses ganze medium-gebrate ging mir schwer gegen den Strich. Wie viele schleimige Burger hatte ich auf dem Teller, weil der Koch medium und medium rare nicht auseinanderhalten konnte? Aber hier, im Thämer’s, wusste der Koch, was er tat. Der Fleischgeschmack war erhalten, gleichzeitigt musste man den Burger auch kauen und nicht nur schlürfen. Herrlich Wie konnte mir diese Perle jahrelang entgegen?

Als Beilage gibt es hier solide Bratkartoffel. Die könnten zwar ein bisschen krosser sein. Aber dennoch, vollkommen OK.

Das Thämer’s ist kein Burgerladen. Aber wer wirklich Burger mag, darf den hier nicht verpassen!

Kochstudio: Pasta Broccoli

Ihr braucht schnell was zwischen die Zähne aber habt wenig Zeit zum kochen? Euch ist eher nach Mampf als Haute Cuisine? Da hab ich was für euch.

Pasta Broccoli mit Schinken.

Zeitaufwand ca. 25. Kulinarische Vorbildung nicht notwendig. Ihr braucht:

  • 500 gr. Pasta. Am besten Fusilli.
  • Kochschinken
  • Broccoli
  • Creme Fraiche
  • Gemüsebrühe
  • 350 ml Wasser
  • Saucenpulver hell
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Zwiebel

Wasser für die Nudeln und den Broccoli aufsetzen.

Schinken und Zwiebel hacken und in etwas Öl anbraten. Nach Geschmack mit etwas Weißwein ablöschen.

IMG_7846Jetzt das Wasser und etwa 1 1/2 Teelöffel Gemüsebrühe zugeben und aufkochen. Nun das Saucenpulver einrühren. Anschließend die Creme Fraiche unterheben. Pfeffer nach Geschmack.

Nudeln abgießen und die Sauce darüber geben. Broccoli nach Geschmack. Er voila. Keine Raketenwissenschaft. Aber IMG_7847schnell auf dem Tisch und einfach lecker.

Burgertour – der Cheeseburger in der Gerüchteküche

Diesen Artikel habe ich euch ja schon länger versprochen. Die Gerüchteküche in der Steinwegpassage 11 in Hamburg ist ein kleiner gemütlicher Burger Laden, direkt um die Ecke von meinem Büro. Klare Sache, dass wir da schon ein wenig regelmäßiger sind.

Die Gerüchteküche bietet neben Burgern auch Salate und Schnitzel, lecker ist hier alles! Das Ambiente ist…anders. Bisschen retro, bisschen Hipster, bisschen shabby. Der Service ist nett und stets freundlich bemüht. Aber besonders mittags auch mal liebenswert überfordert. Denn mittags gehts hier drunter und drüber.

IMG_7780Wie gesagt, lecker ist hier alles. Ich hatte heute den Cheeseburger. Der kommt mit Pommes und macht einfach ein glückliches Gefühl im Bauch. Den Grillern kann man in der offenen Küche zuschauen. Das schafft Vertrauen aber auch stinkende Klamotten, der einzige Minuspunkt. Im Sommer kann man aber auch schön draussen sitzen. Serviert wird der Burger well done ohne Schnickschnack mit Brot und Quarkdip vorweg. Die Pommes dazu sind einfach immer perfekt.

Absolut essenswert auch die Schnitzel in Cornflakes Panade. Entweder natur oder überbacken. Als Beilage pommes oder Pestokartoffeln.

Seit neuestem hat die Gerüchteküche auch abends geöffnet und ist von mir ein ganz klarer Tipp!

Kochstudio: Philly Cheese Steak

In meinem Bestreben, meinen kulinarischen Horizont im DIY zu erweitern, stand gestern ein Philly Cheese Steak auf der Speisekarte. In der Kurzform: Steak, Käse, Brötchen. Klingt eigentlich recht einfach.

Meine Herausforderung begann jedoch schon mit dem Teig für die Brötchen. Eigentlich ein simpler Hefeteig. Uneigentlich wars erst zu bröselig und nur die backerfahrenen Hände meiner Frau, sowie 100 ml zusätzliches Wasser, die nicht im Rezept standen, machten das ganze ansehnlich.

Der Nachmittag lief also so:

  • Vorteig ansetzen, danach 30 Minuten warten.
    • Mehl, Gries, Hefe, Zucker, Wasser, Milch
  • Teig fertig rühren, danach 30 Minuten warten
    • Eier und Salz
  • Brötchen formen, 30 Minuten warten

Die Brötchen waren am Ende die größte Herausforderung. Denn ich meine Erfahrung mit Brötchen selbst backen tendiert gegen 0. So waren die Brötchen am Ende viel zu mächtig. Und zu trocken. IMG_7742

Der Rest des Gerichtes war dann eher simpel.

  • 1 Scharlotte und ein wenig Paprika würfeln und anbraten.
  • 300gr Rindersteak in schmale Streifen und anbraten, würzen nach belieben
  • Die Brötchen aufschneiden, beide Schnittflächen mit Käse bestreuen, und im Ofen schmelzen.
  • Die Brötchen dann mit Steak und den Paprika bestreuen, fertig.

Theoretisch.

IMG_7743Praktisch schmeckte das einfach mal nach nix und war staubtrocken. Und auch beim Kochen ging einiges schief. Das Rind wurde zur Schuhsohle, mein Daumen und die Käsereibe machten eine sehr innige Bekanntschaft, die Süßkartoffelpommes als Beilage gingen komplett in die Grütze. Also, das nächste Mal fertige brötchen, mehr Käse und irgendeine Sauce. Eine Chance gebe ich dem ganzen noch.