Die Woche in Bildern – Meeresedition

Meeresimpressionen, ganz ohne Erklärung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Stefmaster: Urlaubsedition

Der Sommerurlaub befindet sich bereits im letzten Drittel. Zeit, den Dänemark-Bericht fertig zu schreiben. Ausserdem in dieser Ausgabe: SUP World Series auf Fehmarn, Kurztripp nach Kühlungsborn, Basteln am eigenen Board und SUP-Spass in Oortkaten. Weiterlesen „Der Stefmaster: Urlaubsedition“

Wenn einer eine Reise tut: Blavand, Dänemark. Pt. I

Endlich, der Sommerurlaub ist da! Ich bin so durch. Und deshalb fahren wir mit Freunden und deren Kindern in ein schönes ferienhaus in Dänemark. Vier kleine Kinder auf einem Haufen? Das kann doch nur entspannend werden. Weiterlesen „Wenn einer eine Reise tut: Blavand, Dänemark. Pt. I“

Wenn einer eine Reise tut: Småland

Wie letztes Jahr, haben wir die Frühjahrsferien bei meinem Schwager in Schweden verbracht. Hier ein paar Eindrücke. Wer sich für mehr Text interessiert und Bilder aus dem inneren der Hütte, der möge hier
schauen.

Infos zur Bodastuga gibt es hier.

Das hier sind erst mal nur ein paar Schnappschüsse. Später folgen noch ein paar Bilder aus der „richtigen“ Kamera. 😃

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Los ging’s mit der Fähre in Travemünde.

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Hafeneinfahrt in Trelleborg.

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Unsere Blockhütte im Wald.

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Der Garten.

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Wenn einer eine Reise tut: Sylt

IMG_4925Aktuell findet am Brandenburger Strand vor Westerland der Windsurf Worldcup statt. Da wollte ich doch gerne noch mal ein bisschen Sommer vor der dunklen Jahreszeit tanken.

Also ging’s am Samstag Morgen ab in Richtung Sylt. Natürlich standesgemäß im VW California. Da die Rader Hochbrücke ja leider in Auflösung begriffen ist, dauerte es natürlich etwas länger. Aber gegen Mittag waren wir endlich am Sylt Shuttle angekommen und setzen über.

Sylt Shuttle
Sylt Shuttle

Unser erste Weg führte uns zum Campingplatz in Rantum, um das Nachtlager klarzumachen. Kurzer Check, Platz OK, Waschhaus picobello sauber. Dann gings auch gleich zurück nach Westerland zum Eventarea.

Campingplatz mit Blick aufs Rantumer Becken
Campingplatz mit Blick aufs Rantumer Becken

Dass der Wind nicht mitspielte, war uns vorher klar. Daher waren wir auch nicht enttäuscht, dass auf dem Wasser nichts ging. Kein Problem, kurz die Sponsorenmeile abgecheckt und einen Kaffee in der Sonne am Strand genossen. Während die Sponsorenmeile eher nicht relevant für uns war (VW präsentiert den e-UP, Reno billige Schuhe, Phillips irgendwelche undefinierbaren Sachen. Ausserdem sind noch die Bundeswehr, GP Joule und Panasonic dabei), enttäuschten die eher surflastigen Aussteller sehr. Spacecamper versucht noch immer, seinen dilletantisch zusammengeschusterten California-Verschnitt an den Mann zu bringen, Sylt Brands verramscht weiterhin neonbunte Hässlichkeiten aus Strick. Materialhersteller waren so gut wie gar nicht da. Lediglich Maui Sails und Fanatic präsentierten SUPs. Auf einem Windsurf-Event hätte ich irgendwie mehr Hersteller mit Windsurf-Equipment erwartet. Fand ich jetzt schon ein wenig schwach. Auch der direkte Bezug eines Whirlpool-Herstellers entzog sich mir. Aber was weiss ich schon. IMG_4938

Ebenso ist mir bis heute nicht klar, wer und warum ins VIP-Zelt vorgelassen wird. Die typische Sylter Klientel auf der Terrasse interessierte sich jedenfalls einen Dreck fürs Surfen und aufgefangene Gesprächsfetzen offenbarten eine unerträgliche Ingnoranz.

Der Kaffe getrunken, die Sonne genossen, zogen wir die Neos an und gingen mit den SUPs der Aussteller aufs Wasser. Während das 11.0 iSup Touring von Fanatic gewohnt stabil durch die Dünung ging, war das harte Waveboard von Maui Sails eine etwas andere Nummer. Kurz darauf nahm ich ein Vollbad in der eisigen Nordsee.

Die Versuche, ein paar Mini-Wellen zu scoren waren eher…naja, wir habens versucht und auf den Knien ging’s auch ganz gut. Zur Rettung unserer Ehre sei gesagt, dass einem das eiskalte Wasser sekündlich mehr Energie entzog.IMG_4940

Nach einer dennoch sehr schönen Session auf dem Wasser gings erst mal zurück zum Campingplatz. Raus aus den nassen Neos und unter die heisse Dusche, herrlich. Da jetzt aber auch so langsam der Magen knurrte, gleicht wieder retour nach Westerland. Unser Verlangen nach einem schönen Steak trieb uns ins Blockhaus. Und dort haben wir einfach mal vom reinkommen, übers Bestellen, übers Essen und Rausgehen, perfekten Service und perfektes Essen bekommen. Hut ab. Sehen wir irgendwelchen VIPs ähnlich? Egal, satt und glücklich ging’s wieder Richtung Strand. Die N-Joy Party lief und das wollten wir uns ansehen…uuuund wir hielten es keine 5 Minuten im Partyzelt aus. Dorfdisco, Resterampe, you name it. Da haben wir uns doch lieber noch ein weing in den Sand gehockt und der Sonne beim untergehen zugesehen.IMG_4910

Anschließend haben wir noch der Sturmhaube einen Besuch abgestattet und dort an der Steilküste den krassesten Sternenhimmel gesehen, den man in Deutschland zu Gesicht bekommen kann. Abschließen noch ein kleiner Abstecher ins nächtliche List. Aber dann war es auch Zeit, den Abend bei dem ein oder anderen Gerstensaft zu beschließen.

Nach entspannter aber auch kühler Nach (ich hatte das Dachgeschoss im California) gings dann erst einmal Frühstücken. Am Strand ging immer noch nichts, kein Wind, keine Welle. Also erst mal hoch zum Ellenbogen und schön Strandspaziergang. IMG_4913

Das Wetter war wie am Vortag herrlich. Danach haben wir noch kurz ein paar Kitern zugesehen. Einfach nur an einer Düne liegen, die Sonne im Gesicht, der Winter noch ganz weit weg. Entspannung pur. Noch ein kurzer Shoppingtrip nach List und dann waren wir auch schon wieder am Brandenburger Strand. Und ratet mal: Genau, kein Wind. Mittagessen mit Meerblick ist aber auch nicht zu verachten.IMG_4929

Und danach ging es auch schon zurück zum Bahnhof. Um dann nicht wieder im Stau zu stehen, entschieden wir uns für die Route über die A23. Und bei Sankt Peter kamen wir doch kurz ins Grübeln, ob man nicht kurz…aber nein, das Büro rief, also weiter nach Haus.

Zwei Tage Crashurlaub waren wunderbar um noch kurz ein paar Sommereindrücke zu konservieren und aufs Wasser zu gehen. Der fehlende Wind war am Ende dann gar nicht so schlimm.

Nachtrag: Übrigens, trotz so vieler Situationen, in denen eine Zigarette einfach „perfekt“ gewesen wäre, bin ich weiterhin Nichtraucher!

Wenn einer eine Reise tut: Sankt Peter Ording

Beach Motel in SPO
Beach Motel in SPO

Vom 12.- 21. Juli 2013 fand in St. Peter erneut der Kitesurf-Worldcup statt. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen und mietete mich im Beach Motel, direkt hinterm Deich an der Strandüberfahrt fürs Finalwochenende ein.

Was soll ich sagen, ich bin noch immer stoked. Wenn man ein Surf-Affinado ist, dann würde man sich genau so ein Hotel ausdenken! Man ist beim einchecken sofort per Du, siezen würde auch sehr negativ auffallen. Der Dresscode ist lässig, ob Flip-Flop oder Barfuss, wenn juckt’s. Aber bei aller Lockerheit, findet man einen doch durchaus gehobenen Standard vor.

Die Zimmer: Wir hatten uns ein Ocean-Zimmer gebucht, mit direktem Blick auf Deich, Strand und Meer. Nun gut, dass war ganz nett. Aber eine nicht ganz lohnende Investition. Wie man weiß, ist der Strand in SPO recht breit und trotz Oceanview konnte man das Meer nur erahnen. Landblick für einen günstigeren Preis hätte es auch getan.

Telefon neu 495Die Zimmer sind ausreichend groß und sehr sauber. Das man vom Bett durch ein bodentiefes Fenster direkt ins die Dusche und die Kloschlüssel guckt, ist gewöhnungsbedürftig. Wird aber durch eine Schiebetür geheilt. Die Zimmer sind mit Fatboy-Sitzsäcken und Samsung-Tablets ausgestattet. Ersteres sehr gemütlich, letzteres sehr praktisch, zu mal mit dem Tablet auch Spa-Anwendungen gebucht werden können. WLAN ist grundsätzlich inklusive.

Leider hatten wir keinen Balkon, also ging’s zum chillen auf die gemütliche Veranda. Auch hier laden Fatboy-Säcke und -Hängematten zum lockeren abhängen ein. Dazu ein leckerer Kaffee an der rund um die Uhr geöffneten Bar Hang Ten und die Entspannung setzt sofort ein.

Telefon neu 510Da wir am Anreisetag doch recht ordentlichen Wind hatten, ging’s erst einmal zum Strand. Bis in den Abend hinein konnten wir krasse Moves der Pros auf dem Wasser bestaunen. Der geneigte Leser möge sich auf der Seite des Veranstalters über die Ergebnisse informieren.

Da es aber auch gleichzeitig recht frisch war, blieben wir nicht zur N-Joy the Party, sondern begaben uns zurück ins Hotel. Für den Film im hauseigenen Kino war es leider schon zu spät aber alle Zimmer sind ja mit Flat-TV ausgestattet.

Kitelife Testvillage
Kitelife Testvillage

Das Frühstück am nächsten Morgen war der Hammer, das Preis-/Leistungsverhältnis grandios, die Location erstklassig.

Gut gestärkt ging es dann erst einmal zum Strand. Flaute und warmes Wasser luden zu einem Strandtag ein. Erst zum Nachmittag hin frischte der Wind auf und die finalen Slalomrennen konnten stattfinden. Zwischendurch hatten wir den Nachmittag wieder auf der Veranda des Hotels verbracht.

Die Veranda
Die Veranda

Auch heute konnte uns die Beachparty nicht locken und wir landeten wieder…auf der Veranda. Hier gab es nun live Akustikmusik im Sonnenuntergang. Chilliger gings echt nicht mehr.

Nach einem weiteren exzellenten Frühstück, einem Bad im Meer und den ersten Versuchen, kleine Wellen mit einem iSUP von F.one abzureiten, mussten wir leider schon die Heimreise antreten.

Wir sind nicht dazu gekommen, dass Restaurant dii:ke auszuprobieren. Auch nicht den Spa, das Kino, und und und. Wir müssen also unbedingt noch mal wieder kommen. Und das kann ich nur jedem anderen empfehlen. Eine Reise in das Beach Motel lohnt sich auf jeden Fall! Die Crew dort beweist jeden Tag aufs Neue, dass sich chillige Atmosphäre, ein lockerer Umgangston, Professionalitiät und ein ausgezeichnetes erlebnis als Gast nicht gegenseitig ausschließen.

Telefon neu 509

Wenn einer eine Reise tut: Schweden

Mein Schwager hatte uns in das von ihm und seiner Frau gebaute Ferienhaus mitten im Wald eingeladen. Da haben wir uns doch nicht zweimal bitten lassen.

Also Kinder und Schwiegereltern ins Auto geladen und ab gings.  Zunächst mit der Fähre bis Rödby und dann über die Oeresundbrücke nach Schweden. Sobald wir Malmö hinter uns gelassen hatten war das Haus eigentlich recht simpel zu finden. Immer geradeaus. Dann links, rechts, links, kurz durch den Wald und wir waren 9 Stunden später da.

Wobei kurz durch den Wald sehr relativ ist. Über 5 Minuten lang geht es über eine Sandpiste gegen die eine Achterbahn lahmer Rentnerspass ist.

iPhone 182Unterwegs kommt man an der ein oder anderen Hütte im Wald vorbei. Man darf sich aber nicht täuschen lassen, bis auch eine sind die leider alle unbewohnt. Irgendwann tut sich dann das Anwesen der Verwandtschaft auf. Ein schönes Holzhaus auf einem riesigen Grundstück, mit Sauna, Schuppen, Stall und Schafwiese. Direkt neben an, unser eigentliches Ziel, die Bodastuga. Eine kleine, sehr gemütliche Hütte mit ausreichend Platz für 4 Erwachsene und 2 Kinder. Die Bodastuga ist sehr urig eingerichtet. Aber auf Komfort muss hier niemand verzichten. Die Küche ist neuwertig und modern eingerichtet, im Bad gibt es Fussbodenheizung.

Innenansicht Bodastuga
Innenansicht Bodastuga

Das Wetter war jetzt leicht suboptimal zum Start. Aber was solls. Wir waren vorbereitet.

Die Kinder zog es erst einmal zur Schafwiese. Denn die Schafherde war erst kürzlich um zei Lämmer angewachsen. Und fast jeden Tag während unseres Urlaubs kam neue hinzu. Und so eine Schafherde kann ganz schön Lärm machen. Das war aber auch alles, was wir da draussen gehört haben. Ist man als Hamburger/Großhansdorfer doch ein konstantes Grundrauschen gewöhnt, kann die Stille dort doch ganz schön ohrenbetäubend sein. Kein Stress stört einen dort. Auch keine E-Mails, Anrufe, etc. Denn Netzt ist dort eher…ausbaufähig.

Nachdem ich ja nun dachte, ohne iPhone kann ich nicht leben durfte ich feststellen, dass ich das sogar sehr gut kann. Herrlich, es war so befreiend, nicht ständig aufs Disply zu linsen, was in der Firma, bei Facebook oder Twitter passiert war. Und die Welt hat sich erstaunlicherweise weitergedreht, auch ohne, dass ich einen permanenten Newsfeed hatte.

So, Reisen macht hungrig und da mussten wir nun erst einmal einkaufen. Also, am nächsten Morgen auf zum nächsten Supermarkt. Wieder über die Achterbahn, links, rechts, geradeaus und …. Stop, Verkehrskontrolle … einen (natürlich negativen) Alkotest später standen wir dan endlich im Laden. Und da gab es wirklich alles. Und nichts in singlegrößen. Kleinste Nudelpackung 1 KG, kleinste Reispackung 2 KG und so weiter. Aber auf die ein oder andere bekannte Marke muss man auch hier nicht verzichten. Sehr schön. Geradeaus, links, rechts, Achterbahn, wieder an der Hütte.

Womit ich mir hauptsächlich die Zeit vertrieben habe? Mit Nichtstun oder durch die Natur streifen. Das habe ich bestimmt 20 Jahre lang nicht mehr gemacht. Und zu Hause käme ich eher weniger auf die Idee, die Waldwege zu verlassen. Hier hatte ich nicht so die Wahl. Es gab keine Wege! Unter Anleitung von Schwägerin und Schwager habe ich so tolle Orte kennengelernt. Ein Felsplateau mit herrlicher Aussicht über einen See, inkl. Adler. Höhlenerkundung und „Bergsteigen“. In der Schärenlandschaft verborgene Rastplätze, herrlich. Angeln an verborgenen Seen. Und überall gab es ein im Überfluss: Ruhe.

iPhone 188Die Kinder habe ich meist morgens rausgelassen und sie dann erst Abends wieder gesehen. Zusammen mit noch drei Cousins und Cousinen zog die Bande dann durch die Gegend. Um Strassenverkehr musste ich mir hier keine Sorgen machen.

Das Einkaufen oder die Besuch in der „großen“ Stadt habe ich bis auf wenige Ausnahmen den anderen überlassen.

Aber ein Frage liess mich die ganze Zeit nicht los: Um die Bodastuga verteilt gab es einige weitere Häuser, fast schon ein kleines Dorf. Wie muss das hier gewesen sein, als die Häuser noch bewohnt waren? In einem brannte Nachts zumindest Dank Zeitschaltuhr Licht.

Aber in einem anderen, das wir auch erst nach halbstündigem Fussmarsch erreichten, regierten nur noch die Mäuse. Obwohl es so aussah, als wenn die Bewohner nur kurz zum Einkaufen gefahren waren. Gruselig.

Wer eine Auszeit vom Stadtstress braucht oder einfach mal nur seine Ruhe haben will, der ist in der Bodastuga goldrichtig. beeilt euch, dann gibts vielleicht noch freie Plätze.

Hej do.