Wenn einer eine Reise tut – Beachmotel Heiligenhafen

Schon lange hatten wir mit einem Aufenthalt dort geliebäugelt, in den Herbstferien haben wir es nun endlich mal gemacht. Ein paar Tage im Beachmotel Heiligenhafen.

Vor ein paar Jahren hatten wir das Beachmotel SPO besucht und waren damals begeistert. Hoher Standard aber dennoch eine sehr lockere Atmosphäre. Wir wurden sofort zu Fans.

Und nun hat vor nicht all zu langer Zeit ein Beachmotel in Heiligenhafen geöffnet. Wir waren dort schon häufiger spazieren und wollten unbedingt wissen, wie es wäre, dort zu Gast zu sein. Die Kids hatten noch Ferien, ich auch noch ein paar Resttage Urlaub, also haben wir spontan „The Schnäppchen“ gebucht und uns für einen kurze Auszeit dort eingebucht.

Das Beachmotel liegt direkt am Strand und bildet mit der Bretterbude einen ganz neuen touristischen Komplex dort. Die beiden Hotels und einige nette Shops liegen direkt an der großartigen Erlebnisseebrücke. Landseitig grenzen der Yachhafen und der Binnensee an dieses Ensemble.

Aber zurück zum Stück: Ankunft bei bestem Herbstwetter, wurden wir freundlich empfangen. Kurz die Formalitäten geklärt und schon hielten wir die Schlüssel zu unserem kleinen Appartement in den Händen. Untergebracht im Nebengebäude Cape Cod erwarteten uns zwei Schlafzimmer, ein recht großer offener Wohnbereich mit Küche, Essbereich und Wohnzimmer. Der Balkon ging zur Promenade raus und wir konnten direkt auf die Seebrück und das Meer blicken.

Schnell angekommen, schnell gefreut, aber auch schnell wieder raus, an den Strand! Herrlich. Der erste Streifzug durch die Shops musste leider verschoben werden, da die Geschäfte leider schon zu oder an diesem Tag gar nicht geöffnet hatten.

Ordentlich vollgetankt mit Seeluft machten wir es uns danach bei uns „zu Hause“ gemütlich. Nach unserer fast schon traditionellen „1. Urlaubstag-Bolognese“ schalteten alle einen Gang runter. Nur mich zog es noch mal nach draussen. Die Luft war noch warm und ich legte mich auf eine der Liegen auf der Seebrücke und zählte Sterne.

Der nächste Tag begann mit doch eher herbstlichem Wetter. Aber es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Also ab in wetterfeste Klamotten und schon waren wir wieder draussen und erkundeten die Ferienhäuser auf dem Graswarder.

Mittags war dann SPA angesagt. Wir hatten den Pool für uns ganz allein. Und das war auch gut so. Denn das Thema „Ruhe“ müssen wir mit den Kids noch mal üben

Als wir wieder aus dem Keller kamen, erwartete uns strahlender Sonnenschein. Also, gleich wieder in die Jacken geschmissen und den Kinderwagen gesattelt. Der Spaziergang führte uns erst mal wieder an den Strand. Dann weiter Richtung Norden, um den Binnensee und hinein ins Stadtzentrum. Von da aus dann über den Hafen zurück. Nun waren auch alle echt gut durch und freuten sich auf Füsse hoch. Nur ich hatte nicht genug.

Während oben bereits das Abendessen vorbereitet wurde, musste ich unbedingt noch mal an den Strand und den Sonnenuntergang abwarten. Erst jetzt konnte ich guten Gewissens reingehen.

Tag Drei begann leider schon mit dem Check out. Aber bevor wir tatsächlich abreisten, mussten noch einmal die Shops geentert werden. Danach ging’s dann aber wirklich los. Auf der Rückfahrt wollte schliesslich noch der Hansa-Park besucht werden.

Unterm Strich gingen die Tage viel zu schnell vorbei. Und beim nächsten Mal wollen wir unbedingt auch die Restaurants nutzen. Frühstück mit Meerblick, was kann’s tolleres geben.

Und hier unser Trip in Bildern:

 

 

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