2017 – Was hast Du für mich im Köcher?

Das neue Jahr hat angefangen. Überall spriessen die guten Vorsätze aus dem Boden. Und da will ich mich nicht lumpen lassen.

Auch wenn die Meßlatte hoch liegt. Alljährlich kürt mein alter Pitching Coach Hitop in seinem vielbeachteten Jahresrückblick den Mann des Jahres. Und für 2016 habe ich es als Dritter aufs Treppchen geschafft. Das soll mir natürlich Ansporn sein, auch 2017 nicht unnütz verstreichen zu lassen.

Aber zunächst noch ein paar Worte zu Hitop. Es muss im Winter 2009/2010 gewesen sein, als er der Pitching Staff der Stealers einen guten Rat gab. Sinngemäß sagt er: „Wir müssen uns einfach mal trauen, langsam zu werfen. Stefman hat damit jetzt nicht so die Probleme…“ Dazu sei angemerkt, dass ich eher nicht so den Raketenarm habe. Mein Speed ist absolut unterdurchschnittlich. ABER ich bin ganz gut in der Lage, Spots zu treffen. UND ich habe nicht den schlechtesten Change Up der Liga. Hitop hat mir aber das Selbstvertrauen gegeben, mit dem zu arbeiten, was ich habe. Und ich war seit dem nicht gerade erfolglos auf dem Mound. Diesen Erfolg verdanke ich nicht unerheblich Hitop.

Aber zurück zum Stück. Was kann ich 2017 reissen?

Das ein oder andere ist von 2016 liegengeblieben, da werde ich auch nicht mehr alles wieder aufsammeln. Ausserdem sollen die Ziele nicht nur diffus sondern möglichst meßbar sein. Aber folgendes würde ich in diesem Jahr gerne erreichen:

Gewichtsreduktion: Seeeehr wichtig, den ich bin ein Risikokandidat für Herzinfarkt und Co. Mein Startgewicht sind 115 KG. Eine saftige Magendarmgrippe ab Neujahr hat mir bei den ersten Kilos kräftig geholfen.

Natürlich wäre es super, am Ende des Jahres bei fitten 95 Kilo zu stehen. Aber ich kenne mich selbst zu gut. Ich halte  105 KG für realistisch. Das sind 10 Kilo in 12 Monaten, das sollte auch für mich machbar sein.

Zu dem WIE werde ich mich demnächst noch mal ausslassen.

500 KM Biken. Für 2016 hatte 1000 KM ausgerufen. Illusorisch. Es wurden tatsächlich nur 339 KM, plus ca. 200 KM pendeln zur Bahn. Also sind 500 KM getrackte Touren durchaus ein machbares Ziel.

100 KM Laufen.Mal was ganz anderes. Ich. hasse. laufen. 100 KM auf 12 Monate sind für mich daher wie für andere der erste Marathon. Ich bin noch nie wirklich gejoggt. Aber 2 KM in der Woche, das muss doch machbar sein.

So viel zu den konkreten Zielen. Natürlich habe ich auch jede Menge abstrakte Ziele.

Ich möchte mehr surfen. Ich möchte wieder mehr SUP-Paddeln. Ich möchte weiter daran arbeiten, ein guter Vater zu sein. Ich möchte weiter erfolgreich im Kampf gegen meine Depressionen sein.

Hierzu sei gesagt, dass ich diesen Wichser von Gegner durch meinen Frontalangriff ganz gut nieder gerungen habe. Aber ich weiss auch, wie schnell das Monster wieder zuschlagen kann. Und ich will auch andere ermutigen, dass sie die Tiefen des Lebens nicht allein durchschreiten müssen. Wenn man Hilfe braucht, braucht man Hilfe. Basta!

Weiter im Text. Ich möchte zusammen mit meinen Kollegen Maklaro ganz weit nach vorn bringen.Ich möchte definitiv mehr auf diesem Blog schreiben. Ich möchte weiterhin mehr Zeit mit Freunden verbringen. Ich möchte immer noch mehr sehen von der Welt.

Nur, so fürchte ich, wird es mit Baseball dieses Jahr echt nichts. Bock hätte ich. Hingegen ist die körperliche Fitness derzeit einfach nicht gegeben. Und die Zeit, die ich für Baseball hätte, brauche ich einfach, um mal wieder fit zu werden.

So, soviel zur Startankündigung. Ich gehe da kurzfristig mal ins Detail, wie ich mir das vorstelle.

 

Bis dahin