Verwirrung

Ich bin verwirrt. Was soll ich tun? Wie soll ich mich entscheiden? Bin ich morgen noch der, der ich heute glaube zu sein? 

So viele Wege. Wo ist das Ziel? Bin ich richtig wo ich bin oder sollte ich woanders sein?

Was ist richtig, was ist falsch? Die Autoritäten schweigen. Dafür brüllt der Pöbel umso lauter. Wer gibt die Richtung vor? Ich habe meinen Kompass verloren.

Jetzt müsste man mal einen Erwachsenen fragen. Denke ich mir. Doch der Erwachsene bin ich. Um Hilfe bitten. Doch wer hilft?

Immer stark sein. Keine Schwäche zeigen. Sie zerreißen Dich. Niemand da, der hilft. Aber Hilfe tut Not.

Sei offen. Zeige Gefühle. Aber nur die, die nicht belasten. Den Rest behalte bitte für Dich.

Müsste. Könnte. Sollte. Just do it. Aber wo geht’s los? Wo hört es auf?

Los jetzt! Tu was! Weil man das so macht. Aber die Müdigkeit ist so groß.

Wer hilft jetzt? Das Schicksal hat so mieses Timing. Nichts hält ewig. Aber ich bin noch nicht bereit. Ich gebe nicht auf. Aber die Fassade hat Risse und bröckelt.