Sundowner mit dem SUP Club Hamburg

Dieses Jahr ist es ein wenig verhext. Ich komme kaum aufs Board und die einschlägigen Events gehen an mir vorbei. Kitesurftrophy auf Fehmarn, nicht geschafft. SUP-Events in Hamburg, musste arbeiten. Kitesurfworldcup, war mit der Familie im Urlaub. SUP-Festival Pelzerhaken, konnte nicht weg aus Hamburg. Und zu allem Übel schaffe ich es auch sonst nicht aufs Wasser. Ganze fünf (5!) Mal habe ich es bislang aufs Brett geschafft, davon nur ein (1!) Mal auf mein eigenes. Nun gut, das eigene Board hat auch ein paar Wochen beim Lacker zugebracht, wegen Beulenpest. Dennoch. Ich bin ein wenig gefrustet.

Aber nun, endlich eine Tour mit dem SUP Club Hamburg. Am vergangenen Samstag wurde zum Sundowner geladen. Leider glänzte die Sonne mit Abwesenheit. Aber davon wollte ich mich nicht abhalten lassen. Man traf sich beim Kooperationspartner SUP Legion in der Körnerstraße. Zu 9t starteten wir auf eine kleine Alsterrunde. Erst vom Fiedlers aus den Mühlenkampkanal. Dann links in den Goldbekkanal (hoffentlich kommt an diesem Nadelöhr kein Schiff von hinten oder vorn…), rechts in den Rondeelkanal und wir waren auf dem Rondeelteich. Hier dann Richtung Alsterlauf und bald waren wir wieder auf der Aussenalster. Einmal quer rüber und zurück über den Langen Zug in den Hofwegkanal. Hier gab es dann ein kleines Malheur.

Unter einer Brücke fuhr ich zu dicht auf. Und die Gerammte versuchte sich, an der Brücke festzuhalten. Ganz blöde Idee. Während ihre Hände Halt suchten, fuhr das Brett weiter und kurz darauf war es dann auch passiert, sie fiel rein. Das war mir natürlich hochgradig unangenehm. Aber Glück im Unglück, wir waren mehr oder weniger in Sichtweite vom Startpunkt und dort wurde der Havarierten ein Neo gereicht.

Wir übrigen fuhren weiter Richtung Feenteich. Und gleich an der nächsten Brücke fragte ich mich, weit wann hier ein Abfluss von der Straße eingeleitet wurde… Nun, es entpuppte sich als ein Fussgänger, der vom Hofweg runter in den Kanal schiffte… Unser Guide Tanja wäre beinahe geduscht worden, bäh. Aber hier noch mal Glück gehabt. So hatte mein Rempler noch was gutes, sonst wären wir ein paar Sekunden früher beim Pinkler gewesen… So, nun waren wir aber beim Feenteich angekommen. Dort herschte spiegelglattes Wasser und eine herrliche Ruhe. Aber lange konnten wir uns dort nicht aufhalten. Denn wir hatten uns ein Bootshaus am eingang zum Langen Zug als Rastplatz ausgeguckt.

Das Bootshaus lag mit seinem riesigen Steg komplett verlassen da. Wir genehmigten uns ein Kaltgetränk und schauten uns den Sonnenuntergang an…wenn er denn zu sehen gewesen wäre. War trotzdem schön.

Kurz darauf begann es aber zu regnen und wurde rasch finster. Also ab auf die Boards und im strammen tempo zurück zu SUP Legion. Nach insgesamt 2 Stunden hatten wir wieder festen Boden unter den Füssen. Tolle Tour, hoffentlich nicht zum letzten Mal dieses Jahr.