Kochstudio: Philly Cheese Steak

In meinem Bestreben, meinen kulinarischen Horizont im DIY zu erweitern, stand gestern ein Philly Cheese Steak auf der Speisekarte. In der Kurzform: Steak, Käse, Brötchen. Klingt eigentlich recht einfach.

Meine Herausforderung begann jedoch schon mit dem Teig für die Brötchen. Eigentlich ein simpler Hefeteig. Uneigentlich wars erst zu bröselig und nur die backerfahrenen Hände meiner Frau, sowie 100 ml zusätzliches Wasser, die nicht im Rezept standen, machten das ganze ansehnlich.

Der Nachmittag lief also so:

  • Vorteig ansetzen, danach 30 Minuten warten.
    • Mehl, Gries, Hefe, Zucker, Wasser, Milch
  • Teig fertig rühren, danach 30 Minuten warten
    • Eier und Salz
  • Brötchen formen, 30 Minuten warten

Die Brötchen waren am Ende die größte Herausforderung. Denn ich meine Erfahrung mit Brötchen selbst backen tendiert gegen 0. So waren die Brötchen am Ende viel zu mächtig. Und zu trocken. IMG_7742

Der Rest des Gerichtes war dann eher simpel.

  • 1 Scharlotte und ein wenig Paprika würfeln und anbraten.
  • 300gr Rindersteak in schmale Streifen und anbraten, würzen nach belieben
  • Die Brötchen aufschneiden, beide Schnittflächen mit Käse bestreuen, und im Ofen schmelzen.
  • Die Brötchen dann mit Steak und den Paprika bestreuen, fertig.

Theoretisch.

IMG_7743Praktisch schmeckte das einfach mal nach nix und war staubtrocken. Und auch beim Kochen ging einiges schief. Das Rind wurde zur Schuhsohle, mein Daumen und die Käsereibe machten eine sehr innige Bekanntschaft, die Süßkartoffelpommes als Beilage gingen komplett in die Grütze. Also, das nächste Mal fertige brötchen, mehr Käse und irgendeine Sauce. Eine Chance gebe ich dem ganzen noch.