Ab Freitag gibt’s nichts mehr zu kaufen. Oder, guten Rutsch!

Heiligabend und Silvester habe ich eine so ganz eigene Tradition. So gegen Mittag gehe ich noch mal alleine einkaufen. Hauptsächlich, um den Rest der Einkaufsliste abzuarbeiten, der meiner Frau durchgerutscht ist.

Nun ist das Einkaufsverhalten meiner Mitmenschen an solchen hohen Tagen ein wenig verändert. Eine gewisse Aggressivität liegt in der Luft. Aber warum eigentlich.

Auf Heiligabend folgen zwei Feiertage, da kann ich es ja noch halbwegs verstehen, wenn gekauft wird, als gäbe es kein Morgen. Aber Silvester. In nicht ca. 42 Stunden machen die Geschäfte doch wieder auf. Ein Tag nicht einkaufen, das haben wir doch auch jeden Sonntag. Dennoch waren heute Menschenmasse unterwegs und kauften eine unglaubliche Menge ein.

Eigentlich bräuchte ich nur 2-3 Sachen. Aber leider hat mich die Stimmung angesteckt. Auf einmal war ich selbst davon überzeugt, dass die nächsten Stunden nur dann überstanden werden können, wenn ich nun noch genug Lebensmittel kaufe, um locker bis Ostern hinzukommen. Und in ein paar Tagen schmeiße ich alles weg. Ganz toll.

Aber noch schlimmer wurde es, als ich beim Feuerwerk ankam. Jedes Jahr sage ich mir wieder, dass ich gar nichts kaufen will. Könnte mein Geld auch direkt anzünden. Und jedes Jahr wieder Frage ich bang meine Frau, ob wir denn für die Kinder nicht doch etwas kaufen sollten…? Und jedes Jahr kaufe ich dann in letzter Sekunde noch mehr. Unglaublich.

Ich glaub, nächstes Jahr feiern wir Silvester irgendwo, wo man gar nicht böllern darf. So spar ich mir schon mal einen Stressfaktor. Und wenn ich es dann auch noch schaffe, mit meinen Einkaufstraditionen zu brechen, dann wird das alles ganz entspannt.

In diesem Sinne, rutscht gut rein. Danke fürs Lesen in diesem Jahr, ich hoffe das ein oder andere war interessant.