Der Stefmaster: Urlaubsedition

Der Sommerurlaub befindet sich bereits im letzten Drittel. Zeit, den Dänemark-Bericht fertig zu schreiben. Ausserdem in dieser Ausgabe: SUP World Series auf Fehmarn, Kurztripp nach Kühlungsborn, Basteln am eigenen Board und SUP-Spass in Oortkaten.

Wenn einer eine Reise tut: Blavand, Dänemark, Pt. II

Gestern wollte ich ja den Grill anschmeissen. Und vor lauter Euphorie hab ich einfach mal den Arm an die Schale gehalten. Im Ergebnis, eine doch recht amtliche Verbrennung am linken Unterarm, die mich noch ein wenig begleiten wird. Aber lecker wars dann dennoch.

IMG_6638Am nächsten Morgen wie angekündigt zum SUP Club Blavand und ein Board organisiert. das versproche Naish One war zwar weg. Aber ein Tourer von NSP war noch im Angebot. 34€ inkl. Dachträger, Pumpe, Prallschutzweste für den Nachwuchs und Paddel für den ganzen Tag, da kann man nicht meckern. Meckern konnte man allerdings bei den Bedingungen auf dem Wasser. Gestern noch spiegelglat und windstill, empfing und das Wasser heut aufgeraut und der Himmel war grau. Da hatte ich doch gleich mal wenig bis keine Lust, aufs Wasser zu gehen.

Als ich es dann doch tat, hätte ich mir das auch sparen können. Das Wasser zu rau. Aber wellen catchen ging auch nicht. Die surfbaren Wellen gabs nämlich erst bei Wasserstand 30 cm und da hätte ich mir die Finne abgebrochen. Been there, done that. Aber erwähnenswert wars eigentlich nicht.

Am nächsten Tag (Freitag) natürlich wieder beste Bedingungen. Aber da steckt man halt nicht drin. Vormittags mal kurz die Shopping-Meile abgecheckt und mitags erst mal n leckeren Burger an der Strandbutze. Den Laden hätte ich gern früher entdeckt. Bester Burger mit frischem Hack!

Den Rest des Tages dann schön in der Sonne gebraten (also ich, nicht der Burger), abends noch n frisches Steak und dann gings auch schon ans packen.

Am nächsten Morgen wurden nämlich schon die Autos beladen (dabei schön die Brandblase aufgerissen) und dann trennte sich die Reisegruppe. Die einen fuhren nach Sylt, wir nach Haus.

Unterm Strich hatten wir dann doch noch Glück mit dem Wetter. Das Haus war der Hammer! Nur eine Woche ist einfach zu kurz. Kaum ist man da und hat sich eingelebt, muss man auch schon wieder weg.

Zum Paddeln, so habe ich gelernt, hätte ich auf ein Binnegewässer bei Ho gemusst. Da treffen sich wohl die coolen Kinder. Naja, das nächste Mal.

Die Rückfahrt war ereignislos. Und so kamen wir gegen Nachmittag wieder zu Hause an.

SUP World Series auf Fehmarn

Da blieben wir aber nur ein paar Stunden! Denn am nächsten Morgen ging es auf die Sonneninsel Fehmarn. Dort fand der Camp David SUP World Cup statt und heute standen die langen Distanzen auf dem Programm.

Kurz nach Abfahrt standen wir aber erst mal im Stau. Alles hatte ich gecheckt, nur den Verkehr nicht. Duh! Aber gegen 11:00 (statt 9:30) hatten wir dann endlich unser Ziel erreicht.

Fehrmarn erwartet uns mit Sonne und anlandigem Wind bei 6 Stärken. Das ist mal ne ordentlich Steife Brise. Am Strand wurde man schön sandgestrahlt und allzu lange hielt man es in der Zielzone nicht aus.

Als wir ankamen, lief gerade die Langdistanz der Amateure. Sturmgeschuldet aber nur 2,5 statt 5 Kilometer. Und selbst das war für einige zuviel. Dazu später mehr.

Nachdem ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen bin (danke an den Stau!), gewann ich als erste Amtshandlung erst mal ein T-Shirt von Starboard, sogar in meiner Größe. Da sag ich doch einfach mal danke!IMG_6669

Wir erkundeten dann das Eventgelände. Stellt es euch vor, wie beim Kite Surf World Cup in SPO. Nur kleiner. Und leerer. Aber dennoch, für ein SUP-Event wurd hier einiges an den Start gebracht.

Dank der Leere konnten wir uns aber schön Sitzsäcke von Fatboy und ein Platz in einem Beach-Zelt ergattern. So liess sich die Zeit bis zum Start der Pros gut rumbekommen.

Am frühen Nachmittag kamen dann die Pros in Sicht, die an einem anderen Strand gestartet waren und die Action begann. Die Wendemarke war direkt in der amtlichen Brandung. Sah schon beeindruckend aus, wie die Profis, allen voran Connor Baxter und Kai Lenny Ihre Boards IMG_6664um die Tonne manövrierten. Aber die Jungs tun ja auch den ganzen Tag nichts anderes.

Die Amateuere dagegen, die sich auf den 10 Km mit den Profis messen wollten, fegte es reihenweise vom Brett.

Am Ende gewann bei den Herren Connor Baxter. Die Eutinerin Noelani Sach musste vor Erschöpfung leider eine Runde vor Schluss aufgeben.

Nachdem die Pros durch waren, wollten wir auch unser Glück versuchen und warfen uns auf geliehenen Boards ins Wasser. Und meine Fresse, das war anstrengend!

Länger als eine Minute am Stück habe ich nicht gestanden, ich habs ja kaum aus der Brandung gegen den Wind geschafft. Und wenn ich das Board mal gewendet hatte, haute es mich spätestens auf dem Rückweg hin. ABER ich habe soetwas ähnliches wie eine Well geritten und hatte mächtig viel Spass. Bis der Wind mein Brett erwischte und es durch die Brandungszone trieb. Da war ordentlich Glück dabei, dass keiner abrasiert wurde UND ich es wieder einfangen konnte. Merke: Bei diesen Bedingungen nur mit Leash aufs Wasser!

Super stoked kam ich wieder bei unserem Zelt an. Aber da hiess auch schon einpacken und gen Heimat.

Wenn einer eine Reise tut: Kurztripp nach Kühlungsborn

Aber auch diesmal sollten wir nicht lange zu Haus bleiben.

Nachdem ich mich mit eher bescheidenem Erfolg daran versucht hatte, die Lackschäden an meinem Board auszubessern, fuhren wir für zwei Tage nach Kübo. Freunde residierten gerade dort und luden uns ein.IMG_6695

Hier lernte ich mal einen anderen Strandabschnitt kennen. Leider ging hier nichts auf dem Wasser und im Wasser auch nicht, es war einfach zu kalt.

IMG_6733Die zwei Tage vergingen wie im Flug und nach dem traditionellen Erdbeerbecher bei Janny’s Eis und Fotos auf der Seebrücke bei Sonnenuntergang sassen wir auch schon wieder im Auto und rissen Kilomter auf der Autobahn ab.

Dies und Das

Aber auch zu Hause war es nichts mit süssem Nichtstun. Meine bessere Hälfte hatte sich in den Kopf gesetzt, unseren antiken Küchenschrank in Eigenregie von braun auf shabby Weiss zu ändern. Und irgendwie blieb das dann an mir hängen. Aber seit gestern bin ich fertig und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Am Wochenende zuvor konnte ich jedoch noch mal schön aufs Wasser.

Wir hatten uns in Oortkaten Bretter geliehen und alberten auf dem sehr warmen Wasser rum. Reinfallen war keine Erfrischung. Und wir lagen häufig drin. Dabei habe ich einen neuen Liebling entdeckt. Ein Allrounder von Fanatic in 11 Fuß Länge. Super Stabil, ich konnte auf der Planke hin und her laufen und auch Turns waren super easy. Selten so viel Spass auf dem Wasser gehabt. Das parallel getestet Racing von Tabou und ein Allrounder von Starboard haben mir dagegen nicht nur Freude bereitet.

Leider war nach einer Stunde der Spass schon wieder vorbei, der Andrang war nämlich riesig. Von da aus gings in de L’Osteria an der Staatsoper und dann zum Tag beschliessen ins Fiedlers. Direkt gegenüber haben die Alstersurfer ihre Basis und so konnten wir noch einige Paddler beobachten und ich habe einen neuen Ausgangspunkt für eine Alstertour entdeckt. Vielleicht sogar noch diese Woche.

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Aber erst mal steht noch ein Trip in den Hansapark auf dem Programm. Und am Samstag dann eine Hochzeit und Sonntag zum Abschluss mal wieder Baseball. Eigentlich wollte ich ja noch nach Pelzerhaken. Aber mir gehen die Tage aus.

Leider ist das Ende des Urlaubs absehbar. Schnell mal den Lottoschein gecheckt. Vielleicht wartet da doch noch ein endless Summer auf mich?

Bis Bald
Euer Stefmaster

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