Ach Du Dickes Ding!

Also, wenn es mein Ziel ist, möglichst schnell Diabetes, Herz-Kreislauf-Probleme, bedenkliche Cholesterin-Werte, etc. zu bekommen, nun, dann mache ich gerade einen ganz großen Job.

Wenn es aber mein Ziel ist, fit zu sein, passende Klamotten zu finden, besser auszusehen, etc., nun, dann habe ich hier einen epic fail. Und mir rennt die Zeit davon. Ich werde nicht jünger und hier und da ist schon was am Körper kaputt gegangen.

Ich möchte jetzt hier niemandem mit meinem Gewicht oder meinem Umfang langweilen. Und ein bisschen Würde möchte ich mir hier ja auch noch bewahren.

Aber die Zeiten, wo ich mir mithilfe von Bauch einziehen oder weiten Klamotten einreden konnte, dass ich ja doch eigentlich ziemlich gut aussehe, sind vorbei. Und wenn ich dem Spiegel nicht glaube, dann sollte ich meinen Blutwerten glauben. Oder der Unmöglichkeit, vernünftige Jeans zu finden. Und der Trend zu Slim fit hilft mir auch nicht gerad. Also, ich muss was tun!

Es ist jetzt ja nicht so, dass ich ein Bewegungsmuffel bin. Im Gegenteil. Ich gehe mir einer gewissen Regelmäßigkeit in die Muckibude. Ich spiele immer noch Baseball. Und mein SUP-Board hab ich auch nicht nur zur Deko.

Aber das hilft alles nicht, wenn ich mindestens 8 Stunden am Tag vorm PC hänge, mindestens 2x am Tag für 2 esse (und da jetzt auch nicht unbedingt leichte Küche) und an keiner Bäckerei vorbeigehen kann, die ein 2 für 1 Angebot bei Apfelkrapfen hat. Dazu steht in der Firma eine Snackbox. Snickers und Co. Da greife ich gerne zu. Und abends nach nem üppigen Auflauf noch ne Tüte Chips? Jo, gib her. Auf dem Weg ins Bett noch eine Schoki Kugel als Betthupferl? Da bin ich dabei.

Es ist ja nicht so, als ob ich kein Obst oder Roh-Gemüse mögen würde. Aber Zucker und Fett sind einfacher verfügbar, billiger und wirken stärker aufs Belohnungszentrum.

Im Ergebnis bin ich im Lauf der Jahre ganz schön aus den Leim gegangen. Das muss aufhören!

Mein Problem ist also folgendes:

– zu üppige Hauptmahlzeiten
– ungesunde Zwischenmahlzeiten
– zu viel Süßes, Chips, etc.
– zu wenig Obst und Gemüse

Wer bis hierhin gelesen hat, fragt sich vielleicht, warum ich das alles aufschreibe? Muss das sein? Wen interessierts?

Der Hintergrund? Vor 7 Monaten hab ich mit den Rauchen aufgehört. Und der Startschuss war ein Blogpost. So hatte ich mir den Rückweg verbaut. Ich hatte quasi dem ganzen Internet versprochen, nicht mehr zu rauchen. Ein Rückfall hätte also mehr Gewicht gehabt.

Und das will ich mir noch mal zu Nutze machen. Wenn das mit dem Rauchen geklappt hat, warum nicht auch mit den Fressen?

So, und wie sieht nun der Plan aus? Ab morgen nur noch Vegan essen, nichts naschen, immer ausgewogen kochen und geschnippeltes Obst dabei haben? Äh, nein. Das wird nichts. Ich muss da stufenweise ran.

Step 1: Cut bei den Naschereien. Tagsüber keine Gummibärchen, Kuchen, Schokoriegel mehr!

Ausnahme: dann und wann 1 Kugel Eis. Wird schließlich Sommer! 😃

Alternative: Rohkost.

Wenn ich meinen Hirn beibringen konnte, dass es nicht ständig Naschereien braucht, folgt

Step 2: Cut bei den abendlichen Naschereien. Chips und Süsses nur noch bei sehr begrenzten Ausnahmen.

Alternative: sh. oben.

Step 3: weniger essen! Man muss nicht immer stopfen, bis man ohnmächtig wird.

Ausnahme: 1x schummeln am Wochenende.

Alternative: bewusster genießen, mehr trinken.

Step 4: besser essen! Nudelauflauf, Currywurst, Pizza, Döner und Burger sind nicht zwingend die kulinarische Krönung. Lieber mehr Aufwand bei Auswahl und Zubereitung.

Ausnahme: dann und wann junk muss einfach erlaubt sein.

Alternative: wenn ich soweit gekommen bin, dann habe ich das Thema Ernährung für mich ganz anders eingerichtet und brauch keine Alternativen mehr.

Ich hoffe, dass klappt alles so. Wenn ihr mich also dabei erwischt, dass ich irgendeinen Mist in mich reinstopfe, nehmt’s mir weg.

Wenn der Anfang erst mal gemacht ist, und Cardio nicht gleich dazu führt, dass ich Schnappatmung bekomme, kann ich irgendwann vielleicht mal joggen ausprobieren.

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