Straight to Hell!

Der Weltklimagipfel ist eine Enttäuschung. Aber haben wir etwas anderes erwartet? Die Welt, so wie sie heute ist, kann sich nicht mehr selbst retten. Wir brauchen eine Revolution!

Die USA haben noch immer den Anspruch, die Welt anzuführen. Nur offenbar übersehen sie dabei, dass dazu auch gehört, die Probleme konstruktiv lösen zu wollen. Dass die USA dazu aber nicht bereit sind, hat schon der Film „Eine unbequeme Wahrheit“ deutlich gemacht. Und auch in Doha schreiten sie nicht mutig voran. Zumindest nicht in die richtige Richtung.

Solange die Regierungen dieser Welt als oberstes Ziel haben, die heimische Wirtschaft ja nicht zu „gefährden“, wird es mit dieser Welt immer weiter bergab gehen.

„Gut“ zu sein, kostet nun einmal Geld. Vom Verbraucher wird gefordert, dass er direkt für alles die Zeche zahlt. Die Mächtigen aber sichern sich weiter ihre Pfründe.

Bestes heimisches Beispiel: Der Kunde darf nun dafür zahlen, dass die Anbindung der Windparks verzögert wird. Danke, Tennet. Für nichts.

Aber wie soll es auch besser werden? Die Politiker sind abhängig von der Wirtschaft. Wer sich hart mit der Wirtschaft anlegt ist vielleicht beim Pöbel populär, würde aber dennoch nicht lang an der Macht sein. Und leider geht es nur noch um Machterhaltung! Für etwas anderes ist in der jeweiligen Legislaturperiode auch überhaupt keine Zeit. Echte, tiefgreifende und hilfreiche Reformen brauchen einen langen Vorlauf. Und wenn die keine breite Unterstützung der oberen 10.000 bekommen, warum sollte man dann darauf Zeit und Energie verschwenden? Nur damit die nächste Regierung alles wieder kippt?

Und zurück zu unserem tapferen Weltanführer Obama. Was hat er denn wirklich erreicht? Gemessen daran, dass er quasi als der Heiland himself angekündigt war? NICHTS!

Gleich mal ausgestattet mit dem Friedensnobelpreis ist er ein fast noch kriegerischer Feldherr als sein Vorgänger.

Und innenpolitisch? Nun, man muss ihn verteidigen, dass er sich im 2-Parteiensystem in einem heillosen Patt befand und auf demokratischen Wege eigentlich nichts wirklich anschieben konnte. Und ist denn nun wirklich zweifelsfrei bewiesen, ob er überhaupt Amerikaner ist? Wir erinnern uns. Ironie aus.

Obama war seit 4 Jahren andauernd im Wahlkampf, wie soll man da etwas schaffen? Und ob er jetzt noch was richtig angeht? In 4 Jahren ist er ja Rentner.

Also,  was sollen wir nun tun?

Möglichkeit 1: Legislaturperioden verlängern. Verbunden mit einem Leistungsbonus. Wer gut regiert, bekommt auch was extra. Wer schlecht regiert, geht in den Knast.

Möglichkeit 2: Abschaffung der Demokratie! Wir brauchen einen guten und besonnenen König, der nach Wohlgefallen (vorzugsweise des Volkes) entscheidet und umsetzt. Opposition und Lobbyverbände sind für die Rettung der Welt nicht hilfreich.

Demokratie ist in der heutige Form einfach nicht in der Lage, unsere Probleme zu lösen. Da es uns aber für eine Revolution zu gut geht und eine echte Monarchie wohl keine demokratische Mehrheit findet (ja, das ist ein Wortspiel) UND die Gefahr recht groß ist, dass Typen mit komischen Oberlippenbärten ihre Stunde gekommen sehen, gibt’s wohl nur eins: Straight to Hell!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s