Bond, James Bond

Wieso darf das Kino keine klassischen Geschichten mehr erzählen? Wieso muss alles immer um eine tiefenpsychologische Komponente erweitert werden? „Probleme“ hab ich selbst genug, da brauch ich nicht auch noch komplexbeladene Helden!

Ich habe kürzlich diese Kinokritik zum neuen Bond gelesen, Skyfall. Was habe ich diesem Film entgegengefiebert.

Casino Royale war ein grandioser Neustart der Reihe, Quantum of Solace dagegen eine Frechheit. Und jetzt: das!

Wann wird es endlich wieder einen klassischen Bond geben? Mir ist es vollkommen Schnurz, ob Bond „dem Zeitgeist“ angepasst ist. Ich will ihn nicht bei einer Psychotherapie sehen. Seine inneren Dämonen können gerne genau da bleiben. Er soll einfach nur die Welt (nicht weniger) vor einem Superschurken retten, die Ballkönigin flachlegen und einen Martini schlürfen.

Kaputte Helden gibt es genug. (Dark Knight) Aber hier passt es einfach nicht. Bond ist immer Herr der Lage, knallt die Bösewichter ab und fertig. DAS will ich sehen. Klassisch eben.

Ich liebe die alten Bond-Filme, insbesondere mit Sean Connery. Kurzweilige Unterhaltung, ein wenig unrealistisch zwar. Aber hey, das ist Popcorn. Ich will am Ende eines Films immer ein wenig so wie der Held sein. Wenn das aber bedeutet, demnächst einen Termin beim Therapeuten zu machen, dann bleib ich lieber nur Held des Alltags.

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